Die zielgerichtete Analyse

Ursache und Wirkung

"I start where the last man left off."

 Thomas Alva Edison, amerik. Erfinder (1847 - 1931)

Tiefgehende Analyse statt vorschneller Lösungen

Bei Kreutz EMC haben Sie die Sicherheit keine Lösungen präsentiert zu bekommen ohne tiefgehende Analysen im Vorfeld. Hierzu werde ich Sie mit Fragen löchern und die Erkenntnisse mit Ihren und mit meinen eigenen Untersuchungen ergänzen. Über 20 Jahre Erfahrung haben immer wieder gezeigt, dass alles andere am Ende teurer kommt.

 

Jeder der länger mit EMV zu tun hat, hat folgende Situation so oder ähnlich erlebt.

qimono@Pixabay: question-mark-2492009

Aufgabe war ein konkretes EMV-Problem zu lösen. Nach eingehender Analyse fand man eine Lösung die auch funktionierte. Einige Zeit später stieß man wieder auf ein vermeintlich gleiches Problem - die Phänomene waren dieselben. Allerdings zeigt die Maßnahme vom letzten mal keine Wirkung.


Nicht zuletzt solche Erlebnisse tragen dazu bei, dass die EMV den Ruf hat es würde sich um schwarze Magie handeln.

 

Das muss nicht sein!

Kausalität vs. Korrelation

Was ist in obigen Beispiel passiert?

Oft liegt der Grund in der Verwechslung von Korrelation und Kausalität.

Was ist Ursache, was "nur" Störphänomen?

 

Die Lösung, die beim ersten Mal gefunden wurde, steht in Korrelation mit dem Störphänomen und nimmt positiv Einfluss auf dieses. Gefunden wurde jedoch nicht die kausale Ursache. Der zweite Fall unterscheidet sich aber doch - manchmal nur minimal - und somit zeigt die Maßnahme hier keine Wirkung. Die Lösung hilft nicht, da die Maßnahme nicht die Ursache beseitigt hat.

 

Das bedeutet die (vermeintliche) Lösung muss durch Queranalysen bestätigt werden, um sicher zu gehen, dass wirklich die Ursache beseitigt und nicht ein Phänomen beeinflusst wird.

 

Manchmal ist es mit vertretbarem Aufwand nicht möglich die kausale Ursache heraus zu arbeiten. Dann kann (oder muss) man mit der "kleinen Lösung" leben, die nur die Phänomene beeinflusst. Man muss sich dann aber darüber bewusst sein, dass diese Lösung nur exakt in diesem Fall hilft und bei einem vermeintlich ähnlichen Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die erwartete Wirkung zeigen wird.

 

Ganz oft passiert es dann, dass der Fehler im Gesamtsystem wieder auftaucht, weil die Ursache eben nicht beseitigt wurde, sich die Einflussparameter durch das Gesamtsystem aber geändert haben und somit die Lösung an den vorherigen Phänomen nicht mehr greift.

 

Deshalb darf das Argument des nicht vertretbaren Aufwandes nicht zu eng angelegt werden. Es greift zu kurz.

Dennoch bleibt die betriebswirtschaftliche Situation Teil der Betrachtung.