Embedded Systems

Komponenten im Systemverbund

Werden Produkt A (EMV-Eigenschaften a) mit Produkt B (EMV-Eigenschaften b) zusammen betrieben so resultiert daraus ein EMV-Verhalten c, das mit a und b u.U. nicht viel gemein hat.

 

Wie so oft liegen die Ursachen auch hier meist in parasitären Effekten, die nicht einfach zu erkennen sind.

Die Zusammenhänge können jedoch im Vorfeld bereits analysiert werden.

pixabay_jigsaw-40975


Wie umgehen mit Zukaufteilen?

 

Aus vorangegangener Beschreibung wird ersichtlich, dass man sich auf die EMV-Konformität eines Zukaufteils (egal ob tatsächlich gegeben oder nur bescheinigt) im eigenen System nicht verlassen kann.

Mit einfachen Untersuchungen ist es jedoch möglich zu bewerten, wie sich die Komponenten im Systemverbund verhalten werden.

Im Vergleich dazu sind Aufwände für spätere Entstörung im System um ein Vielfaches höher.

Ich zeige Ihnen wie Sie Rekursionen vermeiden können.

Ihre Komponenten im System Ihres Kunden

 

Eine andere Facette desselben Problems ist nicht nur in der Automobilindustrie zu beobachten.
Ein Produkt wird entwickelt und alle EMV-Tests bestanden.

Dann wird das Produkt im Zielsystem des Kunden mit anderen zusammengebracht.

 

Ergebnis: Das Gesamtsystem hält die EMV-Anforderungen nicht ein.

 

Die Ursache liegt auch hier sehr häufig nicht bei einem der Teilsysteme, sondern daran, dass sich die Verhältnisse ändern, wenn 2 oder mehr Teilsystem zusammengefügt werden.

 

Selbst wenn die Zusammenarbeit der Teilsystemverantwortlichen aus unterschiedlichen Gründen nicht optimal funktioniert (Geheimhaltung, 2. System vom Wettbewerb, ...), so ist die Informationslage im Vorfeld dennoch meist ausreichend, um zu analysieren welche Auffälligkeiten im System zu erwarten sind. Die Grundlage ist geschaffen zu entscheiden ob man das Risiko eingehen oder meist mit geringem Aufwand Vorsorge treffen will, statt ggf. am Ende ressourcen- und kostenintensiv nachzubessern.